Got something for you!

UbiGraph

12. März 2010 von Marcel

Ein Teil unseres lokalen Twitternetzwerkes

Ich bin ein großer Freund der Datenvisualisierung. Komplexe Zusammenhänge können visuell verständlicher gemacht werden und schaffen vielleicht sogar beim Rezipienten ein größeres Interesse an den dargebotenen Informationen.

Lieblingsteilgebiet ist hier die Graphenvisualisierung. Der Grund ist, dass Graphen einfach schön sind gerade diese Visualisierungen möglicherweise Metastrukturen offenbaren können, welche einem beim Blick auf die Rohdaten entgehen.

Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich stets die Augen nach entsprechender Visualisierungssoftware offen halte.

Vom graphischen dot-Interpreter Graphviz über den pythongrapher Nodebox bis hin zum Visualisierungsserver AbuGraph auf Javabasis habe ich schon ein paar durchprobiert. Neuestes und momentan beeindruckendstes Fundstück stellt jedoch UbiGraph dar.

Hierbei handelt es sich auch um einen “Server”, den man aber installationslos auf dem eigenen *nix (inkl. Mac OS X) Computer starten und dann mithilfe von XML-RPCs steuern kann. Das stellte für mich auch eher Neuland dar, war aber leicht zu verstehen, da u.a. auch für diverse Programmiersprachen APIs zur Verfügung gestellt werden.
Der graphische Aspekt ist ebenfalls über RPCs steuerbar, sodass auch die Darstellung selber angepasst werden kann.

Jeder, der sich für graphische Dateninterpretation interessiert, könnte hieran gefallen finden.

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Flux und Prey

6. Januar 2010 von fabsfabs

Ich dachte, man könnte mal wieder was empfehlen.

Es hat ja fast jeder einen Laptop und theoretisch besteht die Möglichkeit, dass der gestohlen wird.

PREY ist ein kostenloses open-source Programm, das hilft, geklaute Computer wieder zu finden.

Man registriert sich und bis zu 3 Rechner auf der Prey-Webseite. Was passiert, wenn ein Computer tatsächlich gestohlen wird?

Man loggt sich auf der Prey-Webseite ein und markiert diesen Computer als vermisst - dadurch wird das Programm auf dem Computer gestartet. Jetzt können interessante Informationen abgerufen werden: IP-Adresse und weitere Netzwerkinformationen, benutzte Dateien und Programme, Screenshots sowie Fotos vom Dieb, falls man eine eingebaute Webcam hat :D. Außerdem kann man eine Nachricht auf dem geklauten Rechner anzeigen lassen (etwa “This is a stolen computer. Please contact me via mail@adresse.com to clear things up.” oder “Erwischt bitch”) oder einen lauten nervigen Sirenton starten. Das ist nützlich, wenn man den Dieb in seiner Nähe vermutet. Ich freu mich auf die nächste Betriebssysteme-Vorlesung, da probieren wir das mal.

(preyproject.com; für Windows, Mac, Linux)

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Auch gut: FLUX. Das ist jedoch eine ganz andere Geschichte.

Ich muss zugeben, dass ich gerne noch abends vorm Computer sitze und dann nicht müde werde. Das liegt dann hauptsächlich daran, dass ich die ganze Zeit auf einen hellen Bildschrim starre.

Auch Flux ist ein kleines Programm. Man gibt dort an, in welcher Stadt man lebt. Dadurch weiß die Software, wann die Sonne auf- und untergeht. Diese Information nutzt es, um die Bildschirmhelligkeit und Farbtemperatur der Uhrzeit anzupassen.

Das ist am Anfang ungewohnt, aber ich bilde mir ein, dass das gesünder für die Augen und den Verstand ist. Auf der Webseite ist die ganze Geschichte auch noch wissenschaftlicher erklärt und begründet, falls euch das interessiert.

(stereopsis.com/flux; für Windows und Mac)

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Bewertung: 4.8/5 (4 Stimmen)

Console - ein Windows Commandline Ersatz

31. August 2009 von Jojo

Console - cmd.exe Ersatz
Soo, lange genug war es ruhig hier, jetzt wird es mal wieder Zeit für eine Empfehlung, um das schon totgeglaubte Gosofoyo zu reanimieren. Es handelt sich diesmal um das kleine Programm namens “Console“, dessen Funktion es ist, die windows-interne “cmd.exe” durch ein grafisch aufgepepptes CLI zu ersetzen. Der Benutzer hat (nachdem er sich selbstständig mit den Funktionen vertraut gemacht hat, denn eine ordentliche Dokumentation ist nicht vorhanden) die Möglichkeit das Aussehen und Verhalten der Konsole zu verändern und sie wie folgt zu nutzen:

  • Einstellen der Schriftart, Farbe, Transparenz, … der Konsole
  • Definieren eigener Tastenkürzel (was ein PROMO-artiges umständliches Mausgeklicke beim Einfügen von Texten aus der Zwischenablage verhindert)
  • Markieren und kopieren von Texten innerhalb der Konsole
  • Arbeiten mit mehreren Tabs (mehrere “Konsolen” in einem Fenster)
  • Bequemes Festlegen des Startverzeichnisses für die Konsole

Mit den richtigen Einstellungen lässt sich dann ein sehr schlichtes aber elegantes Aussehen der Konsole bewerkstelligen (siehe Bild). Dazu erleichtern die zusätzlichen Features den (vor allem im Hinblick auf das nächste Semester anstehenden) täglichen Umgang mit der Kommandozeile. Den Windows Usern unter euch sei das Programm also wärmstens empfohlen. Natürlich bleiben alle aus der ursprünglichen Kommandozeile bekannten Befehle beim Alten.

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Bewertung: 5.0/5 (1 Stimme)

Neues auf die Ohren

12. Juni 2009 von max

Auf die Ohren

Image created by el patojo and licensed unter Creative Commons.

Heute gibt es etwas auf die Ohren: Mehrere Webseiten, die Musik kostenlos im Web bereitstellen - und das nicht mal illegal. Boxen aufdrehen und reinhören.

JAMENDO - Musik unter Creative Commons Lizenz

Jamendo beschreibt sich selbst als das größte Archiv für freie Musik. Hier können Musiker ihre Alben kostenfrei hochladen und unter CC-Lizenz vertreiben. Die Auswahl ist mit gut 20.000 veröffentlichten Alben riesig. Das Zurechtfinden ist dank Tags, Bewertungen und die Charts aber eine recht einfache Sache. Nach Chartgrößen braucht man hier nicht zu suchen, hier findet man hauptsächliuch Untergrund-Künstler oder solche, die noch ganz groß werden wollen. Die musikalische Auswahl reicht von Rock, Jazz, Ambient, HipHop und Weltmusik bis zu Metal.

Um die Künstler zu unterstützen, können die Alben teilweise auch gekauft werden oder die Künstler direkt unterstütz werden. Neben dem direkten Download gibt es auch die Möglichkeit, die Musik als Torrent herunterzuladen.

LAST.FM - Webradio 2.0

Last.fm ist wohl der größte Streaming-Dienst im Internet. Das Angebot umfasst sämtliche große Künstler und ist auch immer sehr aktuell. Auf der Webseite gibt es für jedermann die Möglichkeit sich ein individuelles Radio zusammenzustellen, ausgehend vom Lieblingskünstler oder auf Basis von Tags. Über Like und Dislike-Funktion kann man aktiv die Playlist bestimmen. Lässt man seine Musik-Bibliothek indizieren (scrobbeln), kann man auf dieser  Basis eigenen Musik-Radiosender erstellen, den Musikgeschmack mit anderen Usern vergleichen lassen, sich eigene Charts erstellen und Empfehlungen für andere Musiker bekommen.

Zu der Community kommt noch ein riesiges Becken an Seiten zu den Künstler, die allesamt untereinander vernetzt sind. Dadurch, dass auf den Seiten der Künstler Tracks direkt angespielt werden können und man noch eine Fülle an weiteren Infos wie Konzertdaten erhält, sind schnell einige Stunden vergangen und die Musikbibliothek um eineiges gewachsen. Außerdem gibt es auch ein Angebot mit kostenlos herunterladbaren MP3s.

TONSPION - Deutsches Online-Musikmagazin

Tonpsion ist wohl die größte Anlaufstelle im deutschen Web, wenn es um Musik und MP3s geht. Hier werden alle Mp3s zusammengetragen und auch über Künstlerseiten und sonstiges Infos in einen ganze nette und informative Umgebung eingebetet. In der Rotation präsentiert die Redaktion von Tonspion mehrmals wöchentlich die Neuheiten und Mixtapes, in die es sich fast immer lohnt reinzuhören.

STEREOGUM - Musikblog mit MP3s, Videos und allem, was dazu gehört.

Stereogum ist ein englisches Musik-Online Magazin. Neben Musikvostellungen und den üblichen Meldungen, gibt es auch einige interessante Beiträge über den Hintergrund in der Musikwirtschaft und natürlich eine ganze Serie von “Free-MP3″-Postings. Dazu gibt es auch eine ganze Reihe kostenloser Alben zum Herunterladen, meist Tribute-Alben oder kleine EPs.

Neben der akustischen Beschallung, bietet Stereogum auch Konzertfotos und Videovorstellungen ansondern auch für die Augen: Neben Konzert-Bildern gibt es auch eine ganze Reihe an Video-Vorstellungen

THE HYPE MACHINE - Aggregator für MP3-Blogs (meine Empfehlung)

Die Masse der MP3-Blogs ist unglaublich groß. Einmal auf der Suche, hat man schnell mehr, als man selbst überblicken kann. Dafür gibt es The Hype Machine. Hier laufen unzähliche MP3-Blogs zusammen und nach den verlinkten MP3s sortiert. Die einzelnen Tracks kann man direkt auf der Webseite anhören und zu seinen eigenen Favoriten hinzufügen.

Neben Demo-Tapes, B-Seiten findet man auch immer wieder aktuelle Hits, die sich meist auch in den aktuell begehrtesten Tracks wiederspiegeln. Oder man schaut einfach, was die Nachbarn gerade hören. Zum Herunterladen der Tracks, muss man sich allerdings zu den original Blogeinträgen durchklicken - aber es lohnt sich. Die Auswahl ist riesig, aber gut. Schon fast eine Art Digg.com für Musik.

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Notepad++

7. Juni 2009 von Jojo

notepadpp

Heute gibt’s mal wieder eine Software Empfehlung, nämlich den Open Source Texteditor Notepad++. Das Programm bietet die “genretypischen” Funktionen wie Syntax-Hervorhebung (unterstützt werden derzeit 48 verschiedene Programmier- und Skirptsprachen, darunter natürlich die wichtigen Vertreter wie C, Java, PHP, CSS, HTML und das für uns in diesem Semester interessante SML), Find-and-Replace,  Dateivergleich, und vieles mehr. Einige der bestechenden Features möchte ich hier auflisten:

  • Frei anpassbare Stile für Programmiersprachen, Hinzufügen von eigenen Schlüsselwörtern, Definition eigener Sprachen
  • Freier Textzoom (durch STRG + Mausrad)
  • Integrierte Konsole
  • Makroaufzeichnung
  • Zahlreiche nützliche Textfunktionen wie Auto-Einrückung, convert to upper-/lowercase, Zahlenumwandlung in die gängigen Zahlensysteme, …
  • Integrierter FTP Browser
  • Integrierte HEX-Editor
  • Erweiterbarkeit durch Plugins (z.B. um einen internen W3C Validator)

Bei der Entwicklung von Notepad++ wurde vor allem Wert auf eine hohe Performance gelegt. So startet das Programm rasend schnell und vebraucht “im Betrieb” kaum Resourcen. Notepad++ ist zwar Windows basiert, lässt sich aber mit Wine auch unter MacOS und Linux zum Laufen bringen.

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Bewertung: 5.0/5 (4 Stimmen)

Feta-Spinat-Rösti

4. Juni 2009 von Marcel

dsc_2179Man nehme entweder bereits vorgebratene Kartoffelpuffer (Rösti) oder bereite sie selber aus Fertigteig oder im Optimalfall ganz frisch zu. (Wobei dies aber auch am Schwierigsten für den weiteren Fortgang ist)
Dann gebe man ein kleines Stück Feta in die Pfanne, damit man sieht, wie die Pfanne nachher auf mehr Feta reagiert - nicht, dass das Fett zu heiß ist oder so.
Dann drücke man den Feta so klein wie möglich und gebe es auf die fastfertigen, sich noch in der Pfanne befindlichen Kartoffelpuffer und drücke ihn leicht fest.
Nun drehe man die Kartoffelpuffer kurz um, sodass der Feta kurz angeschmolzen, ggf. etwas angebraten wird. Danach drehe man die Kartoffelpuffer wieder zurück, nehme sie aus der Pfanne und bestreiche sie mit heißem Rahmspinat.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken und servieren.
Bon Appetit.

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Bewertung: 5.0/5 (2 Stimmen)

Auditorium

27. Mai 2009 von Jojo

Auditorium

Heute gibt’s heute was auf die Augen und auf die Ohren! Und zwar in Form eines kleinen aber feinen Flashspielchens. Auditorium nennen die beiden Jungs ihr erstes Spiel, in welchem es laut der Homepage (und meiner eigenen Erfahrung nach) “keine richtigen oder falschen Lösungen gibt”. Ziel des Spiels ist es, einen Partikelstrom durch alle “Audicontainer” zu lenken, was mit Hilfe von verschiedenen, auf der Spielfläche verschieb- und skalierbaren “Bauteilen”  (Reflektoren, Attraktoren, …) geschieht. Ab dem 2. Akt (insgesamt sind in der kostenlosen Version 3 komplette Akte spielbar) kommt wortwörtlich Farbe mit ins Spiel und stellt einen in der Kaffeepause, in der langweiligen Vorlesung oder bei anderweitigem Zeitüberschuss vor akustisch und visuell ansprechende Herausforderungen. Die Vollversion des Spiels bietet über 70 Level und kostet ca. 11$.

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Bewertung: 4.7/5 (3 Stimmen)

Logisim

26. Mai 2009 von faylix

recowhat
Da auf der Website der Rechnerarchitektur Vorlesung nur Windows und Linux Programme zur Schaltungssimulation angeboten wurden, empfehle ich heute, speziell für alle Apple User, das Programm Logisim (Screenshot).
Logisim ist ein sehr einfach zu bedienender open-source Schaltungssimulator für alle Plattformen.
Er beinhaltet alle von uns benötigten Gatter (auch XOR, NOR, NAND, etc.) und berechnet auch Funktionsgleichungen sowie Zustandstabellen. Teilweise schafft Logisim sogar die Minimierung einiger Gleichungen.

Das Programm steht bei SourceForge zum Download bereit.

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Bewertung: 3.8/5 (4 Stimmen)

Im Sessel zu Hause auf dem Parkplatz

25. Mai 2009 von kopfnuss

Autokino Aschheim

Die Flintstones fahren in ihrem Intro regelmäßig in eines, Garfield geht mit John oft dorthin und wie viele Teenager in Hollywood Romanzen haben sich dort zum ersten Mal geküsst. Wer kennt sie nicht, die typisch amerikanischen Autokinos.
Es ist das seltsamste Gefühl: man sitzt im eigenen Auto, hat einen gut gefüllten Picknickkorb auf der Rückbank und schaut auf eine Leinwand, mitten vor einem riesigen Parkplatz. Um einen herum sitzen hunderte in ihren Autos, schauen alle in dieselbe Richtung und haben die Radios eingeschaltet. Wenn man nichts zu essen dabei hat: es gibt auch günstige Burger, Popcorn und vieles mehr, direkt vor Ort im Autokino München-Aschheim.
Man sieht ständig den Himmel und das Wetter und hat somit ein völlig anderes Erlebnis als in einem normalen Kino. Die Blitze zucken wenn es auf der Leinwand hoch her geht, der Mond steht genau im Zenit über der Leinwand wenn sich die Liebesgeschichte ihrem Höhepunkt zuneigt und der kalte Wind weht durch das Auto, wenn sich die Gefahr von hinten anschleicht - all das passiert, wenn man Glück hat.
Einziges Problem an der Sache: Man braucht ein Auto.
Es werden übrigens immer zwei Filme parallel gezeigt. Wenn man also grade keine Lust auf den eigenen hat: einfach den Kopf drehen, das Radio weiterschalten und schon sitzt man in einem völlig anderen Film.

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Bewertung: 4.3/5 (3 Stimmen)

Pasta con il pesto di basilico-avocado

10. Mai 2009 von tttooommm

pastaavocade

Da ich dieses Wochenende mal echte, alleinlebende Studentenluft schnuppern darf, musste ich mich auch einem Problem stellen, welches viele von euch wohl jeden Tag haben. WAS SOLL ICH MIR ZU ESSEN MACHEN? Alle, die die ewigen Tiefkühlpizzen oder das Mensaessen mal satt haben, könnten ja mal mein heutiges Mittagessen ausprobieren.

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Bewertung: 5.0/5 (5 Stimmen)